Verkehrsfreigabe für neues Brückenbauwerk im Stadtbezirk Lütgeneder
Die Arbeiten zur Erstellung eines neuen Brückenbauwerks durch die Fa. Nolte aus Beverungen wurden nach einer Bauzeit von knapp 3 Monaten am 14.12.2016 beendet. Die technische Abnahme durch das Ing.- Büro Bick aus Hofgeismar ist mittlerweile erfolgt und die Brücke ist zur Querung des Siekbachs für den Verkehr freigegeben. Die Errichtung des ehemaligen Bauwerks aus Natursteinen wurde aufgrund des Bauzustands und Ausführung auf 1920 – 1930 geschätzt. Die Gründung des Bauwerks auf Holzpfählen lässt vermuten, dass eine Querung des Gewässers bereits vor dieser Zeit bestand. Ob der vorgefundene und an der östlichen Stirnseite wieder eingebaute Naturstein mit der eingravierten Jahreszahl 1834 schon immer zum Bauwerk gehörte, lässt sich nicht nachweisen.
Die neue Brücke besteht aus einem Rechteckrahmen, dessen Dimensionierung aufgrund des festgesetzten Überschwemmungsgebietes der Eggel und Eder und den Bestimmungen der Wasserrahmenrichtlinie von der unteren Wasserbehörde (Kreis Höxter) festgesetzt wurde. Die beidseitigen Flügelwände wurden aus Naturstein hergestellt, um den ursprünglichen Charakter der Brücke zu erhalten. Es konnten nur bedingt die beim Abriss anfallenden Natursteine wieder verwendet werden. Zudem belegte ein Bodengutachten, dass der anfallende Straßenbelag und das Aushubmaterial im Umfeld der Brücke nachweislich auf einer Deponie zu entsorgen war.
Mit der Fertigstellung können nun die Anlieger und der Linienbusverkehr wieder auf den kürzesten Weg auf die B 241 gelangen. Insgesamt investierte die Orgelstadt Borgentreich ca. 140.000 € in das neue Bauwerk.
