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Rathaus
08.11.2019

Informationen der Friedhofsverwaltung

In der Zeit vom 01. Nov. bis 30.03. des kommenden Jahres werden die Beisetzungen an den Wochentagen ab 14.00 Uhr durchgeführt. Die Bestattungen am Samstag verbleiben bei 11.00 Uhr. Ferner wird auch in der Zeit das Wasser auf den Friedhöfen abgestellt. Je nach Witterung werden die Wasserstellen dann im Frühjahr wieder durch den städtischen Bauhof in Betrieb gesetzt.

In der Vergangenheit ist es auf den städtischen Friedhöfen der Orgelstadt vermehrt zur Nichtbeachtung der Satzung über das Friedhofs- und Bestattungswesen gekommen. Dies möchte die Friedhofsverwaltung zum Anlass nehmen, um auf einige grundsätzliche Regelungen der Satzung hinzuweisen.

Wenn Sie mit dem Fahrrad zum Friedhof fahren, bitten wir Sie, Ihr Fahrrad auf dem Friedhof zu schieben. Das Fahren auf den Friedhöfen ist verboten. Sie gefährden andere Friedhofsbesucher-/innen und sich selbst.

Bitte benutzen Sie zur Vernichtung von Unkraut auf Ihrer Grabstätte und der zu der Grabstätte gehörenden Umwegung kein Salz oder anderes Unkrautbekämpfungsmittel. Dies schadet der Umwelt.

Aus gegebener Veranlassung wird nochmals darauf hingewiesen, dass das Mitführen von Hunden auf den Friedhöfen untersagt ist. Dies ist in der Satzung eindeutig geregelt und wird auch durch die Beschilderung an den Friedhofseingängen deutlich. Die einzige Ausnahme bildet hier das Mitführen von Blindenhunden.

In letzter Zeit wurde vermehrt festgestellt, dass die Abfälle aus den Hausgärten sowie Rasenschnitt in den Gruben entsorgt wurde. Es wurden auch die Abfälle auf den Friedhöfen nicht ordnungsgemäß getrennt. Gerade bei Blumenkränzen/ -gestecken und ähnlichen Gebinden wurde regelmäßig das Grüngut zusammen mit Plastikblumen, Grablichtern, Zierbändern, Bindedrähten oder Ähnlichem entsorgt. Dabei ist eine Entsorgung der Grünabfälle als Grüngut nur möglich, wenn diese frei von Plastik und anderem Müll sind.  Wird dies nicht beachtet, sind wir gezwungen, sämtliche Grünabfälle mühsam per Hand von anderem Müll zu trennen. Die Kosten für diesen Mehraufwand werden langfristig dazu führen, dass die Grabnutzungsgebühren erhöht werden müssten. Um dies zu vermeiden bitten wir darum, dass die Kränze und Gestecke nicht vollständig in den Tonnen für Grüngut entsorgt werden, sondern die nicht kompostierbaren Bestandteile vorher entfernt und in der extra gekennzeichneten Grube und dem Abfallbehälter entsorgt werden. Dies gilt im Übrigen auch für abgebrannte Grablichter.

Das Sortieren nach Grüngut und Plastikmüll stellt für jeden Einzelnen nur einen geringen Aufwand von wenigen Minuten dar. Bitte bedenken Sie: wer richtig trennt, vereinfacht die Entsorgung, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz und hilft Kosten einzusparen. Die auf den Friedhöfen vorhandenen Abfalleinrichtungen (Friedhofsgruben, Abfallcontainer oder dgl.) dienen ausschließlich der Entsorgung von auf den Friedhöfen anfallenden Abfällen. Es ist verboten, andere als auf dem Friedhof anfallende Abfälle, insbesondere private Abfälle in die Abfalleinrichtungen des Friedhofs zu verbringen. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet. Die Friedhofsverwaltung der Orgelstadt bittet ausdrücklich darum, entsprechende Beobachtungen im Rathaus zu melden.

Anpflanzungen auf den Grabstätten sollten in der Regel aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht nicht höher als 1,50 m sein. Des Weiteren verursacht die Rodung von Bäumen und anderen hohen Pflanzen im Rahmen der (ggf. späteren) Einebnung von Grabstätten unverhältnismäßig hohe Kosten, die letztendlich zu Lasten aller Gebührenzahler gehen.

Jeder Grabnutzungsberechtigte erhält vom Standesamt / der Friedhofsverwaltung zum Nachweis seines Grabnutzungsrechts eine Graburkunde. Es ist grundsätzlich möglich ein bestehendes Nutzungsrecht im gegenseitigen Einvernehmen auf eine andere Person zu übertragen oder im Falle des Ablebens die künftige Nutzung durch eine Verfügung zu regeln. Hierzu sollten Sie sich ebenfalls mit der Friedhofsverwaltung in Verbindung setzen. Bei Wohnungswechsel eines Grabstellenverantwortlichen teilen Sie uns bitte die neue Anschrift mit. In diesem Zusammenhang möchte die Friedhofsverwaltung darauf hinweisen, dass das Nutzungsrecht an Wahlgrabstätten, welches im Jahre 1969 für 50 Jahre erworben wurde, spätestens mit Ablauf dieses Jahres erlischt. Diese tritt auch auf die Einzelgrabstätten zu, die im Jahre 1989 für 30 Jahre erworben wurden. Wegen der Abräumung der Grabstätte wenden Sie sich bitte an die Friedhofsverwaltung.

Weitere Informationen und ihre Fragen beantwortet gern die Friedhofsverwaltung, Fachbereich III – Bauen und Stadtentwicklung -, Frau Elvira Tewes.