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Rathaus
25.10.2019

Landeszuschuss für das Orgelmuseum Borgentreich

Im Rahmen eines Festaktes im Orgelmuseum Borgentreich übergab die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, an Bürgermeister Rauch einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 233.833,72 € für die Renovierung des Orgelmuseum Borgentreich. Die Zuwendung stammt aus dem vom Land im Rahmen der Heimatförderung aufgelegten Fördermaßnahme „Heimat-Zeugnis“. Hier steht die Schaffung und Bewahrung von in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägender Bauwerke, Gebäude oder entsprechender Orte in der freien Natur im Fokus. Entsprechende Projekte werden mit einem Fördersatz von bis zu 80% gefördert.

In seiner Begrüßung wies Bürgermeister Rauch dann auch auf den ortsbildprägenden Charakter des historischen Gebäudes des Orgelmuseums für die Kernstadt Borgenteich sowie auf die Symbiose zwischen dem Orgelmuseum und der in der Kath. Pfarrkirche St. Johannes Baptist befindlichen größten Barockorgel Westfalens hin. Seit 2012 führt die Stadt Borgentreich den Zusatz „Orgelstadt“ in seinem Namen.

„Hier geht es nicht nur um die Sichtbarkeit von Heimat, sondern auch um den Klang der Heimat, sagte Ina Scharrenbach.“ Traditionen wie das Orgelspiel sind wichtig fürs Land und schaffen Verbindung. Der „Klang der Heimat“ sei als Punkt der Identität für die Bevölkerung bedeutend, so die Heimatministerin.

Museumsleiter Jörg Kraemer gab anschließend einen Überblick über die geplanten Sanierungsmaßnahmen. Zunächst soll die nicht mehr ganz zeitgemäße Ausstellungstechnik modernisiert werden. Hier ist u.a. beabsichtigt, die Borgentreicher Barockorgel sowohl akustisch als auch optisch in das Museumsgeschehen einzubeziehen. Des Weiteren bedarf die Toilettenanlage des Gebäudes einer umfassenden Erneuerung. Zusätzlich soll das Orgelmuseum eine Außenbeleuchtung erhalten, um dessen ortsbildprägenden Charakter gerecht zu werden. Letztendlich bedarf auch die Außentreppe aus Sandstein einer umfassenden Sanierung.

Im Anschluss ließ es sich die Heimatministerin nicht nehmen, sich von Jörg Kraemer durch das Orgelmuseum führen zu lassen und sich anschließend von der Klangvielfalt der barocken Springladenorgel in der Pfarrkirche eine Kostprobe geben zu lassen.