Grundschule Borgentreich belegt ersten Platz des Westenergie Klimaschutzpreises 2025
Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuwerfen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Seit 1995 unterstützt Westenergie Engagement für Nachhaltigkeit und zeichnet jedes Jahr mit dem Westenergie Klimaschutzpreis herausragende Projekte in ihren Partnerkommunen aus. „Unsere Preisträgerprojekte zeigen eindrucksvoll, dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und jeder von uns dazu beitragen kann“, sagte Bürgermeister Nicolas Aisch und freut sich mit den Preisträgerinnen und Preisträgern.
Der erste Preis geht in diesem Jahr an die Grundschule Borgentreich, die mit gleich zwei Projekten überzeugte. Seit 2021 pflegen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Landwirt Adalbert Fricke eine Streuobstwiese mit rund 50 Obstbäumen. „Die Kinder übernehmen Patenschaften, basteln Sortenschilder, bauen Insektenhotels und erleben im Jahresverlauf Blüte, Pflege und Ernte hautnah“, erklärte Regina Thesing, Lehrerin an der Grundschule Borgentreich. Darüber hinaus legten die Kinder auf dem Schulgelände drei Hochbeete an, in denen sie Gemüse und Kräuter anbauen. Für ihr Engagement erhält die Grundschule Borgentreich ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.
Den zweiten Platz belegt das Familienforum Borgentreich. Mit Aktionen wie gemeinsames Müllsammeln, Obstpflücken und der Aufführung eines Nachhaltigkeits-Musicals sensibilisiert das Familienforum Kinder für Themen rund um Klimaschutz und nachhaltiges Handeln. Für dieses Engagement erhält die Einrichtung ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro.
In der Kindertageseinrichtung St. Pankratius Körbecke lernen die Kinder, wie Lebensmittel entstehen und wachsen. Gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern pflanzen, gießen und pflegen sie verschiedene Gewächse in einem eigens angelegten Hochbeet. Auf diese Weise lernen sie, Verantwortung für Klima und Umwelt zu übernehmen. Mit diesem Projekt belegt die Kita den dritten Platz und erhält ein Preisgeld in der Höhe von 200 Euro.
Lokale Lösungen für die kommunale Gemeinschaft
Der Westenergie Klimaschutzpreis bietet eine Plattform für all jene, die ihre Visionen in die Tat umgesetzt haben. Für den Infrastrukturdienstleister sind kreative Ansätze heute wichtiger denn je. „Es braucht auch lokale Lösungen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Besonders beeindruckend ist, dass schon Kinder in Kitas und Grundschulen mit ihren Projekten kreative und nachhaltige Ideen umsetzen”, sagte Maria Kemker, Westenergie-Kommunalmanagerin.
Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträger entscheidet im Vorfeld eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie. Voraussetzung ist, dass jedes eingereichte Projekt allen Bürgerinnen und Bürgern einer Kommune zugutekommt.
