Herz aus dem Takt - Vorhofflimmern erkennen und behandeln
Vortrag mit Chefarzt Prof. Dr. Andreas Götte in Borgentreich
Paderborn. Im Rahmen der bundesweiten „Herzwochen“ lädt der Bürgermeister der Stadt Borgentreich, Nicolas Aisch, gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Götte, Chefarzt der Medizinischen Klinik II des St. Vincenz-Krankenhauses, zu einem kostenlosen Vortrag ein. Am Donnerstag, 19. November, informiert der renommierte Kardiologe über das diesjährige Motto der Herzwochen: „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und behandeln“. Beginn ist um 18 Uhr in der Sekundarschule Borgentreich (Platz der Stadt Rue 4, 34434 Borgentreich).
„Ich freue mich sehr, dass wir mit Prof. Dr. Götte einen ausgewiesenen Experten für dieses wichtige Gesundheitsthema in Borgentreich begrüßen dürfen. Der Vortrag bietet unseren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Vorhofflimmern, mögliche Warnsignale und moderne Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Ich lade alle Interessierten herzlich ein, dieses kostenlose Angebot wahrzunehmen“, sagt Bürgermeister Nicolas Aisch. Prof. Dr. Andreas Götte gilt weltweit als einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Rhythmologie und der Behandlung von Vorhofflimmern. Er leitet internationale Studien und arbeitet damit aktiv an internationalen medizinischen Therapieleitlinien mit. Das „Vorhofflimmer-Zentrum“ des St. Vincenz-Krankenhauses ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert und behandelt jährlich rund 1.000 Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern.
„Besonders tückisch ist, dass Vorhofflimmern bei mehr als der Hälfte aller Patientinnen und Patienten ohne Beschwerden oder Symptome auftritt und somit lange Zeit unbemerkt bleibt“, erklärt Prof. Götte. „Das häufigste Symptom ist ein anhaltender, unregelmäßiger Pulsschlag, der plötzlich auftritt und länger als 30 Sekunden anhält. Hinzu kommen oft Schwindelgefühl und eine geminderte Leistungsfähigkeit. Zumeist verschwindet das Vorhofflimmern genauso abrupt, wie es aufgetreten ist.“
Nach aktuellen Schätzungen sind rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen. Aufgrund des demografischen Wandels und der Zunahme von Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Übergewicht steigt die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern stetig.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
